Meditation
(C) Foto: Birgit Fischer www.lichtfischerin.de
Ein Moment, in dem nichts von dir verlangt wird.
Unser Leben ist voller Bewegung. Wir sind beschäftigt, planen, entscheiden, reagieren und versuchen, allem gerecht zu werden. Selbst in den Momenten, in denen wir zur Ruhe kommen könnten, sind unsere Gedanken oft noch unterwegs.
Manchmal entsteht dabei eine leise Sehnsucht nach etwas anderem.
Nach einem Moment ohne Eile. Nach Ruhe. Nach Klarheit. Nach einem Ort, an dem wir nichts leisten und niemandem etwas beweisen müssen.
Meditation schafft einen solchen Raum.
Für eine gewisse Zeit lassen wir den Alltag hinter uns und wenden unsere Aufmerksamkeit dem zu, was gerade da ist: dem Atem, dem Körper, den Gedanken und dem gegenwärtigen Augenblick.
Dabei müssen wir nichts erzwingen. Gedanken dürfen auftauchen und wieder verschwinden. Unruhe darf da sein. Ruhe darf da sein. Es gibt nichts, was wir verändern oder erreichen müssen.
Die Meditation, die wir gemeinsam praktizieren, konzentriert sich auf das Wesentliche: eine aufrechte Haltung, den Atem und die unmittelbare Wahrnehmung des Augenblicks.
Dabei steht keine Religion im Mittelpunkt. Es geht nicht um Glauben, um bestimmte Vorstellungen oder um eine besondere Lebensweise. Meditation ist hier vor allem eines: eine einfache und unmittelbare Übung, die uns immer wieder zurück in den gegenwärtigen Moment führt.
Vielleicht spürst du schon nach einer Weile, wie sich etwas verändert. Der Atem wird ruhiger. Der Körper entspannt sich. Gedanken verlieren für einen Augenblick ihre Dringlichkeit. Es entsteht Abstand zu dem, was uns beschäftigt.
Und vielleicht wird dabei etwas erfahrbar, das im hektischen Alltag leicht verloren geht:
innere Ruhe.
Diese Ruhe bedeutet nicht, dass alle Probleme verschwinden oder dass das Leben plötzlich anders wird. Sie kann vielmehr helfen, den Dingen mit etwas mehr Abstand und Gelassenheit zu begegnen. Klarer wahrzunehmen, was gerade ist. Und wieder einen Zugang zu sich selbst zu finden.
Du musst dafür keine Erfahrung mit Meditation haben. Du musst nicht besonders ruhig sein und auch nicht wissen, wie Meditation „funktioniert“. Du kannst einfach so kommen, wie du bist.
Vielleicht suchst du einen Ausgleich zu einem fordernden Alltag. Vielleicht möchtest du dir selbst wieder mehr Raum geben. Vielleicht möchtest du lernen, bewusster mit dir und deinem Leben umzugehen.
Oder vielleicht möchtest du einfach einmal eine Stunde lang nichts müssen.
Dann bist du herzlich willkommen.
Nimm dir Zeit.
Komm zur Ruhe.
Sei für einen Moment ganz bei dir.
Vielleicht beginnt genau hier etwas, nach dem du schon länger gesucht hast.
*Nach der Meditation besteht bei Bedarf Gelegenheit, spirituelle Fragen zu klären.
Leitung: Dr.Dr. Peter Macher, Starnberg
Anerkannter Lehrer der Würzburger Schule der Kontemplation mit Lehrauftrag von Willigis Jäger
Bestätigung als Kontemplationslehrer der "Wolke des Nichtwissens" durch Willigis Jäger
Bestätigung als Zenlehrer durch Willigis Jäger