Meditation
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Meditation – Sitzen in der Stille
Ein Weg zu Entspannung, Klarheit und innerer Ruhe
In der Stille öffnet sich ein Raum, in dem wir uns selbst wieder begegnen.
Ein Raum, in dem Atem und Herzschlag uns sanft daran erinnern, dass Frieden
nicht außerhalb von uns gesucht werden muss – er ist bereits hier.
Im Geist des Zen setzen wir uns aufrecht hin, lassen Gedanken kommen und gehen
wie Wolken am Himmel. Ohne Urteil. Ohne Eile. Wir verweilen im gegenwärtigen
Moment, bis er sich ausweitet und alles trägt.
In der Tradition der christlichen Mystik lauschen wir dem leisen Klang der
Gegenwart – dem „sanften, leisen Säuseln“, wie es die Mystiker nennen. Wir treten
ein in eine stille Begegnung mit dem Göttlichen, das nicht fern, sondern im
Innersten lebendig ist.
Meditation lädt dazu ein,
- die Unruhe des Alltags loszulassen,
- Körper und Geist zu entspannen,
- innere Klarheit zu finden,
- und tiefe Geborgenheit zu erfahren.
Komm, setz dich.
Atme.
Werde still.
Und entdecke den Frieden, der in dir wohnt.
Zeit für Stille. Zeit für dich.
Leitung: Dr.Dr. Peter Macher, Starnberg
Facharzt für Psychotherapeutische Medizin
Anerkannter Lehrer der Würzburger Schule der Kontemplation mit Lehrauftrag von Willigis Jäger
Bestätigung als Kontemplationslehrer der "Wolke des Nichtwissens" durch Willigis Jäger
Als persönlicher Zen-Lehrer von Willigis Jäger Kyo-un-Roshi ernannt.
Willigis Jäger
Willigis Jäger (1925–2020) war ein deutscher Benediktinermönch, Mystiker und einer der bedeutendsten spirituellen Lehrer im Dialog zwischen Christentum und Zen-Buddhismus. Geboren am 7. März 1925 in Hösbach (Bayern), trat er 1946 in die Abtei Münsterschwarzach ein und wurde 1952 zum Priester geweiht. Schon früh interessierte er sich für Mystik und Kontemplation. In den 1970er-Jahren reiste er nach Japan und wurde dort im Sanbō-Kyōdan-Zen ausgebildet. Später erhielt er die Lehrerlaubnis (Rōshi) und gab sein Wissen in Europa weiter.
Jäger gründete 1981 das Meditationszentrum Benediktushof in Holzkirchen bei Würzburg, das zu einem wichtigen Ort für Zen-Praxis und christliche Kontemplation wurde. Sein Anliegen war es, die Erfahrung der Einheit – die unmittelbare Gotteserfahrung – als gemeinsamen Kern aller Religionen herauszustellen. Dabei verstand er Zen nicht als Gegensatz, sondern als Vertiefung christlicher Mystik.
Seine große Bedeutung liegt im Brückenbau zwischen östlicher Meditation und westlicher christlicher Tradition. Er machte Zen im deutschsprachigen Raum weithin bekannt und zeigte, dass mystische Erfahrung konfessionsübergreifend verstanden werden kann. Damit wurde er zu einer zentralen Gestalt des interreligiösen Dialogs und der modernen spirituellen Bewegung in Europa.
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